RegioMarkt Beverstedt 



Ein Markt für Menschen unserer Region

RegioMarkt

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Gesunde Produkte aus der Region für die Region


Der RegioMarkt Beverstedt wurde als Markthallenkonzept im Rahmen von ILEK Wesermünde-Süd bereits vor 10 Jahren umgesetzt und erfüllt dort in der Bewertung
alle Kriterien eines Leitprojektes.

Die Idee: Bio-Landwirte und Landwirte, die konventionell wirtschaften und auf den Einsatz von gentechnisch veränderten Saaten und Futtermitteln verzichten, Gärtner, Imker, Fischwirte, Bäcker und schon bestehende (Bio-) Hofläden bieten ihre Waren im RegioMarkt an.
Die Herkunft der Produkte ist für die Kunden nachvollziehbar und die Hersteller garantieren für Qualität und Frische mit ihrem Namen. Kurze Transportwege und eine zentrale Einkaufmöglichkeit einer breitgefächerten regionalen Angebotspalette schonen die Umwelt! Ergänzt wird das RegioMarkt-Angebot durch (Kunst-) Handwerk, Naturkosmetik und Waren, die in der Region verarbeitet werden oder aus Kooperationen mit anderen Regionalinitiativen stammen.

Umsetzung: Eine Initiativgruppe hat die Idee im Rahmen von ILEK Wesermünde-Süd entwickelt und unterstützt die potenziellen Anbieter bei der weiteren Planung und Umsetzung des Projekts. Bereits mehr als 30 Erzeuger und Verarbeiter aus der Region sind bereit, sich mit ihren Produkten zu präsentieren. Die bisherigen Veranstaltungen wurden auf Anhieb ein großer Erfolg. Anbieter/innen und Verbraucher/innen zeigten sich rundum zufrieden.

Ziele und Umsetzung

Der RegioMarkt ist aus der Idee entstanden, schonend arbeitende landwirtschaftliche Betriebe und Bio-Landwirte aus der Region zu unterstützen. Er bekommt keine finanziellen Zuschüsse und wird allein von den Ehrenamtlichen des Fördervereins organisiert und getragen. Mitinitiatorin Helga Gorges ist glücklich über den Erfolg des Konzepts und den mittlerweile großen Stammkundenkreis: „Die Kunden wollen am liebsten, dass der RegioMarkt jede Woche öffnet“, sagt sie. Bis es so weit ist, gilt es für das ehrenamtliche Team um Fördervereins-Vorsitzende Brunhild Ritzenhoff noch viele Ideen zu verwirklichen. 

Zu Gast bei Freunden

Die besondere Atmosphäre in der festlich gestalteten Scheune lässt sich am besten mit „zu Gast bei Freunden“ beschreiben. Ganz im Gegensatz zum schnellen Einkauf im Discounter schätzen die Menschen im RegioMarkt nette Gespräche, individuelle Beratungen und den Bummel von einem Stand zum anderen. Ein Hauch Nostalgie liegt in der Luft – man fühlt sich in eine Zeit versetzt, als es weder Pflanzenschutzgifte noch Hektik gab. Große Marktschirme und rustikale Kartoffelkörbe harmonieren mit zarten Blumen, Zweigen und Lichtern. Überall stehen leckere Häppchen zum Probieren bereit, dazu gibt’s selbstgemachte Säfte und Eistee. Zuweilen wird altes Handwerk wie das Schmieden vorgeführt, oder Künstler lassen sich bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Apfelfest, Büffets und saisonale Veranstaltungen runden das Markterlebnis ab. 

Unterstützung regionaler Anbieter

„Wir treffen hier viele Leute und fühlen uns wie in einer Gemeinschaft“, schwärmt Editha Winkes aus Beverstedt. Sie genießt Kaffee und Apfelpunsch sowie den leckeren, selbstgebackenen Kuchen am liebevoll dekorierten Stehtisch. Auch ihr Ehemann Manfred Winkes freut sich, Bekannte zu treffen, doch ein weiteres Anliegen ist ihm ebenso wichtig: „Mit dem Kauf dieser leckeren, frischen Sachen unterstützen wir die regionalen Anbieter.“ Der Einkaufskorb der Eheleute ist nach dem Besuch des RegiMarktes mit Obst, Gemüse, handverlesenen Gewürzen und Tee gefüllt. Auch die Anbieter kommen gern nach Beverstedt. „Ich mag die persönliche Atmosphäre und bin mit dem Umsatz zufrieden“, sagt Gaby Hetz. Die Kirchwistedterin stellt Kräutersalz, Gelee, Essig und Sirup her. Sie sammelt heimische Wildkräuter und klärt Interessierte über deren wohltuende Wirkung auf. „Die Regionalität ist sehr wichtig. Die Dinge, die hier wachsen, dienen unserer Gesundheit“, ist die Kräuterfreundin überzeugt. 


NordWestRadio 

6. April 2010

 

Ein interessanter Beitrag
von Joachim Reinshagen
mit dem Journalisten Hans-Heinrich Obuch

So fing es an . . .

Demonstration 5. Mai 2007

Viele Bürgerinnen und Bürger protestieren gegen den Anbau von Genmais auf einem Acker in Bokel.


Demonstration 14. Juli 2007

Hunderte marschieren in Beverstedt gemeinsam mit der Bürgerinitiative gegen Genmais und Massenproduktion in der Landwirtschaft.